Aus der Sicht einer Bäuerin

«Vor allem viel Reden ist wichtig. Auch wenn manche Bauern ja nicht so die grossen Redner sind. Das Thema musste bei uns immer wieder angesprochen werden. Mein Mann hat immer gemeint, das habe noch Zeit. Da lag schon vieles an mir. Wichtig war für uns die Unterstützung der landwirtschaftlichen Schule Visp, sowie die Fragen und die Checkliste der Anlaufstelle der Kleinbauern-Vereinigung. Nun sind wir dankbar, jemanden aus unserer Region gefunden zu haben. Im Wallis haben wir viel Pachtland und kleine Flächen. Es ist gut, wenn einer das kennt.

Für meinen Mann ist es schwieriger loszulassen. Das braucht eben viel Zeit, er hat ja quasi jeden Nagel selbst eingeschlagen. Die Tiere nicht mehr von der Alp holen zu können, wird ein grosser Schritt für uns sein. Wir werden mehr Zeit haben für unsere Grosskinder und zum Wandern. Nicht jeden Abend in den Stall zu müssen, heisst auch, weniger hetzen und auch mal sitzenbleiben können.»

Dora und Medard Mathieu verkauften ihren Betrieb im Wallis. Ihre Nachfolge haben sie über die Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe gefunden.

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